Abstimmungen 2025
Zürich

Abstimmung im Kanton Zürich: Darüber wird im November 2025 abgestimmt

Abstimmungen in der Schweiz am 22. September 2024: Die Resultate aus dem Kanton Zürich.
Der Kanton Zürich stimmte über die Prämien der Krankenversicherungen und Sicherheit im Internet ab.Bild: keystone/watson

Tempo-30-Initiative angenommen und Prämienverbilligung im Kanton Zürich abgelehnt

Am 30. November 2025 wird im Kanton Zürich abgestimmt. Auf nationaler Ebene stehen zwei Vorlagen auf dem Programm und auch auf kantonaler Ebene gelangen diverse Belange an die Urne. Hier findest du alle Informationen und Ergebnisse aus dem Kanton Zürich dazu.
30.11.2025, 07:0030.11.2025, 16:35

Kanton Zürich: Krankenversicherungsgesetz

Darum geht es: Die Initiative fordert, dass der Kanton mehr Geld an die Prämien der Krankenversicherung bezahlt. Personen mit wenig Geld würden stärker vom Kanton entlastet werden als jene, die mehr verdienen. Das Gesetz wurde von der Zürcher Stimmbevölkerung jedoch abgelehnt.

ZUR MELDUNG, DASS DER NATIONALRAT EINER ERHOEHUNG DER STANDARDFRANCHISE DER KRANKENVERSICHERUNG ZUGESTIMMT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, DEM 8. DEZEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGU ...
Mit der Annahme der Initiative würden Prämien verbilligt werden. Bild: KEYSTONE

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz (EG KVG) (Änderung vom 7. April 2025; Prämienverbilligung, Bundes- und Kantonsbeitrag)

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

48,9% Ja

51,1% Nein

Kanton Zürich: Volksinitiative «Für ein Grundrecht auf digitale Integrität»

Darum geht es: Die Volksinitiative fordert, dass Zürcherinnen und Zürcher im Internet besser geschützt werden. Im Vordergrund steht der Schutz der Privatsphäre und es soll verhindert werden, dass Behörden ihre Dienste komplett in den digitalen Raum verschieben.

Die Volksinitiative und der Gegenvorschlag zum Grundrecht auf digitale Integrität wurden abgelehnt.

Frau vor Laptop (Symbolbild)
Durch die Volksinitiative sollen Daten aller Schweizer im Netz besser gesichert werden.Bild: imago-images.de

Gegenvorschlag: Der Gegenvorschlag kommt vom Kantonsrat. Auch dieser will mehr Sicherheit im Netz, beschränkt sich jedoch auf die wichtigsten Punkte und lässt den Bürgern so mehr Spielraum.

Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man geeigneter findet.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Initiative:

A. Kantonale Volksinitiative «Für ein Grundrecht auf digitale Integrität»

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

25,4% Ja

74,6% Nein

Gegenvorschlag:

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 12. Mai 2025

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

44,4% Ja

55,6% Nein

Stichfrage:

C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

27,9% Initiative

72,1% Gegenvorschlag

Kanton Zürich: Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich»

Die neue staedtische Wohnsiedlung Tramdepot Hard, neben der Limmat, am Dienstag, 7. Januar 2025 in Zuerich. Beim Escher-Wyss-Platz entsteht eine neue staedtische Wohnsiedlung: Auf das Tramdepot Hard w ...
Durch die Initiative sollen mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich entstehen.Bild: keystone

Darum geht es: Die Volksinitiative fordert ein Vorkaufsrecht für Gemeinden für Grundstücke, auf denen Wohnungen gebaut werden. So soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Die Initiative wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag wurde angenommen.

Gegenvorschlag: Der Kanton Zürich hat den Gegenvorschlag gemacht, dass sie den Gemeinden mehr Geld geben würden, um günstigere Wohnungen zu bauen.

Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man geeigneter findet.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Initiative:

A. Kantonale Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich»

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

40,7% Ja

59,3% Nein

Gegenvorschlag:

B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 30. Juni 2025

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

51,0% Ja

49,0% Nein

Stichfrage:

C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

40,6% Initiative

59,4% Gegenvorschlag

Kanton Zürich: Strassengesetz

ARCHIV - ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DIENSTAG, 18. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - View onto the highway section A1L between t ...
Die Stadt und Gemeinden sollen in Zukunft selbst entscheiden, wie schnell wo gefahren werden darf.Bild: KEYSTONE

Darum geht es: Heute haben Gemeinden in den meisten Fällen die Hoheit darüber, wie schnell auf den Strassen auf Gemeindegebiet gefahren werden darf. Mit diesem neuen Gesetz soll der Kanton die Geschwindigkeit auf Staatsstrassen und Strassen mit überkommunaler Bedeutung anordnen können. Die Umsetzung der Mobilitäts-Initiative wird wahrscheinlich angenommen.

Die Änderung des Strassengesetzes wurde angenommen.

Die Resultate:

Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live

Strassengesetz (StrG) (Änderung vom 31. März 2025; Umsetzung der «Mobilitätsinitiative»)

Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat

56,8% Ja

43,2% Nein

(nib)

Nationale Vorlagen

Service-citoyen-Initiative

Service-citoyen-Initiative

Ausgezählt: 161/161 | Stand: Schlussresultat

18,8% Ja

81,2% Nein

Darum geht es: Die Initiantinnen und Initianten der Service-Citoyen-Initiative fordern, dass eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt wird. Das hiesse, dass auch Frauen einen Bürgerdienst leisten müssten. Wie ein solcher Dienst aussehen würde, erfährst du hier:

Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)

Initiative für eine Zukunft

Ausgezählt: 161/161 | Stand: Schlussresultat

25,2% Ja

74,8% Nein

Darum geht es: Diese Juso-Initiative fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässe und Schenkungen von Einzelpersonen, welche einen Wert von 50 Millionen Franken überschreiten. Alles bis zu diesem Wert bliebe steuerbefreit. Die Mehreinnahmen sollen in den Klimaschutz investiert werden. Mehr dazu erfährst du hier:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
1 / 18
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das will die Service-citoyen-Initiative
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
131 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Hans Jürg
30.11.2025 12:47registriert Januar 2015
Strassengesetz: Klar, die Rechts-Bürgerlichen predigen ständig die Autonomie der Gemeinden sei heilig. Ausser, es passt ihnen nicht, dass die Gemeinden diese Autonomie auch anwenden.

Schade, hat das Stimmvolch so entschieden.
14079
Melden
Zum Kommentar
avatar
James McNew
30.11.2025 12:51registriert Februar 2014
Ach ja, die konservativen Landgemeinden, dominiert von der Partei, die immer Freiheit ruft, angeblich Subsidiarität liebt und Eigenständigkeit der kleinsten Einheit predigt.

Wenn es um ihre freie Fahrt geht, gilt das alles nichts. Dann sollen die Städte von oben gezwungen werden, ganz nach ihren Bedürfnisse zu funktionieren. Und zurück kommt auch nichts, gegen Windräder und Asylzentren wehrt man sich mit Händen und Füssen.

Das macht mich hässig – nicht mal wegen dem Anliegen, aber aus Prinzip.
11064
Melden
Zum Kommentar
avatar
Maurmer
30.11.2025 12:17registriert Juni 2021
Bei der Initiative für Rechte im digitalen Raum wurde anscheinend eine Chance vertan proaktiv etwas zu regeln, bevor es mal wieder komplett zu spät ist. Klingt nach vertaner Chance.

Hoffen wir mal, dass das nicht langfristig bereut werden muss.
5324
Melden
Zum Kommentar
131