Tempo-30-Initiative angenommen und Prämienverbilligung im Kanton Zürich abgelehnt
Kanton Zürich: Krankenversicherungsgesetz
Darum geht es: Die Initiative fordert, dass der Kanton mehr Geld an die Prämien der Krankenversicherung bezahlt. Personen mit wenig Geld würden stärker vom Kanton entlastet werden als jene, die mehr verdienen. Das Gesetz wurde von der Zürcher Stimmbevölkerung jedoch abgelehnt.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz (EG KVG) (Änderung vom 7. April 2025; Prämienverbilligung, Bundes- und Kantonsbeitrag)
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
48,9% Ja
51,1% Nein
Kanton Zürich: Volksinitiative «Für ein Grundrecht auf digitale Integrität»
Darum geht es: Die Volksinitiative fordert, dass Zürcherinnen und Zürcher im Internet besser geschützt werden. Im Vordergrund steht der Schutz der Privatsphäre und es soll verhindert werden, dass Behörden ihre Dienste komplett in den digitalen Raum verschieben.
Die Volksinitiative und der Gegenvorschlag zum Grundrecht auf digitale Integrität wurden abgelehnt.
Gegenvorschlag: Der Gegenvorschlag kommt vom Kantonsrat. Auch dieser will mehr Sicherheit im Netz, beschränkt sich jedoch auf die wichtigsten Punkte und lässt den Bürgern so mehr Spielraum.
Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man geeigneter findet.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Initiative:
A. Kantonale Volksinitiative «Für ein Grundrecht auf digitale Integrität»
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
25,4% Ja
74,6% Nein
Gegenvorschlag:
B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 12. Mai 2025
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
44,4% Ja
55,6% Nein
Stichfrage:
C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
27,9% Initiative
72,1% Gegenvorschlag
Kanton Zürich: Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich»
Darum geht es: Die Volksinitiative fordert ein Vorkaufsrecht für Gemeinden für Grundstücke, auf denen Wohnungen gebaut werden. So soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
Die Initiative wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag wurde angenommen.
Gegenvorschlag: Der Kanton Zürich hat den Gegenvorschlag gemacht, dass sie den Gemeinden mehr Geld geben würden, um günstigere Wohnungen zu bauen.
Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man geeigneter findet.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Initiative:
A. Kantonale Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich»
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
40,7% Ja
59,3% Nein
Gegenvorschlag:
B. Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 30. Juni 2025
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
51,0% Ja
49,0% Nein
Stichfrage:
C. Stichfrage: Welche der beiden Vorlagen soll in Kraft treten, falls sowohl die kantonale Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag des Kantonsrates angenommen werden?
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
40,6% Initiative
59,4% Gegenvorschlag
Kanton Zürich: Strassengesetz
Darum geht es: Heute haben Gemeinden in den meisten Fällen die Hoheit darüber, wie schnell auf den Strassen auf Gemeindegebiet gefahren werden darf. Mit diesem neuen Gesetz soll der Kanton die Geschwindigkeit auf Staatsstrassen und Strassen mit überkommunaler Bedeutung anordnen können. Die Umsetzung der Mobilitäts-Initiative wird wahrscheinlich angenommen.
Die Änderung des Strassengesetzes wurde angenommen.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Strassengesetz (StrG) (Änderung vom 31. März 2025; Umsetzung der «Mobilitätsinitiative»)
Ausgezählt: 160/160 | Stand: Schlussresultat
56,8% Ja
43,2% Nein
(nib)
Nationale Vorlagen
Service-citoyen-Initiative
Service-citoyen-Initiative
Ausgezählt: 161/161 | Stand: Schlussresultat
18,8% Ja
81,2% Nein
Darum geht es: Die Initiantinnen und Initianten der Service-Citoyen-Initiative fordern, dass eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt wird. Das hiesse, dass auch Frauen einen Bürgerdienst leisten müssten. Wie ein solcher Dienst aussehen würde, erfährst du hier:
Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)
Initiative für eine Zukunft
Ausgezählt: 161/161 | Stand: Schlussresultat
25,2% Ja
74,8% Nein
Darum geht es: Diese Juso-Initiative fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässe und Schenkungen von Einzelpersonen, welche einen Wert von 50 Millionen Franken überschreiten. Alles bis zu diesem Wert bliebe steuerbefreit. Die Mehreinnahmen sollen in den Klimaschutz investiert werden. Mehr dazu erfährst du hier:
